Vielleicht kennst du das . Diese fiesen Stimmen in deinem Kopf. Laura Malina Seiler nennt es “Bullshit FM”, andere stellen sich ein fieses Männchen auf der Schulter vor. Ich persönlich hab einfach Stimmen im Kopf. Die sind da. Und erzählen mir irgendwas. Und meist sind sie nicht sehr nett zu mir.


Ich bin sicher du kennst das. Wenn es dann auch noch im rundrum nicht so gut läuft, ist es schwer weg zu hören. Du fängst an ihnen zu glauben, den Stimmen. Was denken die anderen über mich, bin ich es überhaupt wert? Warum zur Hölle sollten Kunden ausgerechnet zu mir kommen, wo es doch so tolle Fotografinnen da draußen gibt? Und zack- rutschst du rein  – in die Mindf*** Spirale. Und denkst dir wahrscheinlich gleichzeitig – warum passiert mir das immer wieder?

Wie gut, wenn man dann Menschen um sich hat die einen da wieder raus ziehn können aus dieser Spirale. Meist hilft ja schon ein Gespräch unter Freunden oder mit dem Partner. Es gibt ein paar Möglichkeiten da auch selbst wieder raus zu kommen, davon erzähl ich dir gleich. Meist geht es leichter mit dem richtigen Umfeld um dich herum. Denn was passiert wenn du stecken bleibst, in der Spirale? Richtig. Du strahlst es aus. Und das wollen wir so gar nicht.

Frag dich mal selbst. Wie kannst du 4 stellige Summen für ein Shooting aufrufen wenn du selbst nicht dran glaubst? Wie Kannst du deinen Kunden tolle Bilder verkaufen wenn du selbst nicht dahinter stehst? Wenn du es selbst nicht glaubst, strahlst du es aus. Du trägst es nach außen. Du kommunizierst und sendest was du selbst denkst. Ob du willst oder nicht. Und dass du andere nur überzeugen kannst wenn du es selbst glaubst, kannst du dir sicher denken. Und im Grunde deines Herzens weißt du es ja auch. Dass du gut bist und dass dich deine Kunden lieben.

Warum aber, kommen sie immer wieder diese Gedanken? Die Antwort ist ziemlich simpel und vielleicht auch etwas unbefriedigend. Es ist normal. Jeder hat sie. Aber, Achtung jetzt kommt´s – es gibt einen entscheidenden Unterschied.

Es geht nicht darum diese Gedanken nicht zu haben, sondern wie schnell man sie wieder los lässt.

Einer meiner Mentoren hat mal gesagt ” je erfolgreicher du wirst, desto schneller kommst du aus einer negativ Spirale wieder raus, aber glaub nicht, dass diese Gedanken nicht mehr da sind, nur weil du erfolgreich bist”. Ich dachte ja ernsthaft, Menschen die im Rampenlicht stehen, die offensichtlich erfolgreich sind, hätten solche negativ Gedanken nicht mehr. Hätten aufgehört an sich zu zweifeln. Wie naiv von mir. Aber es nochmal genau so bestätigt zu bekommen, hat etwas ausgelöst in mir. Es lässt mich verstehen, dass es nicht darum geht diese Gedanken nicht zu haben, sondern in welcher Geschwindigkeit man sie wieder los wird.

Erfolg definiert sich seither für mich – wie schnell ist jemand in der Lage zu switchen und das Negative ins Positive zu drehen.

Kommen wir zur Frage, wie man das macht, das switchen. Ich kann dir sagen, es klappt nicht von heute auf morgen. Und auch nicht immer. Aber wenn´s einfach wär, wär  ja auch jeder glücklich, zufrieden und ausgeglichen. Ein Bewusstsein dafür zu entwickeln ist schon mal einer erster, entscheidender Schritt. Ich spüre das mittlerweile ganz genau, wenn es wieder los geht. Und kann mich fast wie von außen beobachten, wie jetzt gleich wieder die Show abgeht in meinem Kopf. Manchmal muss ich dann über mich selbst schmunzeln und zack – bin ich wieder auf der guten Seite. Aber das klappt natürlich nicht immer so. Was mir dabei hilft, wieder freundlich über mich selbst zu urteilen und den Mindf*** zum schweigen zu bringen kommt jetzt.

8 Tipps für dich:

1.) Geh ins innen und knüpfe wieder an alte, gute Routinen an
Bei mir ist es das Journal schreiben. Und den aktuellen Plan rausholen und nachschauen was ansteht. Bevor ich vor lauter “ach, hat ja doch alles keinen Zweck” in Selbstmitleid zerfließe und alle Pläne über den Haufen werde. Es hatte einen Grund, weshalb ich diesen Plan aufgestellt habe und deshalb halt ich mich dann auch einfach dran.


2.) Werde dir bewusst, dass diese Stimmen im Kopf nur Kopfkino sind.
Das jeder seine ganz eigene Realität von den Dingen in der Welt hat, wissen wir ja. Und gehen trotzdem total uneinsichtig davon aus, dass alles was wir sehen, auch jeder andere sehen muss. Das was da abgeht, findet einzig allein in deinem Kopf statt. Du bist der einzige der die Stimmen hört und der sie stoppen kann.Außerdem ist es nur deine eigene persönliche Wahrnehmung. Frag einfach mal andere und ich bin sicher du würdest dinge hören wie “wie bitte? Du spinnst ja wohl, bei dir läuft doch alles so super, das ist jetzt nicht dein Ernst!”


3.) Hole “Beweise” raus, die bestätigen dass dir dein Kopfkino grad einen Bären aufbindet
Wenn ich früher meine Preise erhöht oder verändert habe, oder mal eine Woche keine Anfrage rein kam, poppte in schöner Regelmäßigkeit mein Kopfkino hoch. Mit dem Titel ” jetzt ist es aus – dich wird nie wieder jemand buchen”. Kompletter bullshit, aber ich sag dir, es war so. Ich hab mich dann ernsthaft mal hingesetzt und nachgeschaut wie oft ich so grundsätzlich Anfragen bekomme und wieviele im Schnitt im Monat. Zahlen lügen ja bekanntlich nicht. Und siehe da, es hatte sich nur so angefühlt, dass keine Anfrage mehr rein kam. Im Schnitt, war alles super. Ich verrate dir noch was. Es gibt nur einen einzigen Grund, weshalb ich angefangen habe ein Gästebuch auszulegen. Nach dem Shooting habe ich meine Kunden dann gebeten mir ein paar nette Zeilen hineinzuschreiben. Wie ihnen das shooting gefallen hat und solche Dinge. Warum hab ich das gemacht? Wenn die Stimmen mal wieder die altbekannten Worte schreien “du bist nicht gut genug, dich bucht doch eh keiner” hole ich mein Gästebuch raus, lese die schönen Zeilen die mir meine Kunden hinterlassen haben und während ich dann nichts anderes kann als dankbar sein, verschwinden die Stimmen so schnell wie sie gekommen sind.

 

 


4.) Sei dankbar und fokusiere dich auf das Gute, das Schöne in deinem Leben – dann hat das Negative automatisch keinen Platz mehr
Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Es geht auch nicht darum, dass es nichts negatives geben darf. Aber es ist wichtig, gerade in Momenten von Selbstzweifel, sich auf das positive zu konzentrieren. Denn wie oft ist es anders herum und wir kramen all das hervor das schlecht ist und nicht so gut läuft. Auf dem guten reiten wir nie so lange rum. Schade eigentlich, aber es ist so.


5.) Suche gute und neue Impulse im Außen
6.) Geh in dein Umfeld, sprich mit anderen über diese Gedanken und bitte um Hilfe
7.) Sprich darüber und stelle fest dass es fast jedem (der ehrlich genug ist es zuzugeben) auch so geht
8.) Höre auf, nachdem du eine Entscheidung getroffen hast über die Alternative nachzudenken

Fazit:
Wir werden die Stimmen im Kopf niemals los. Wir müssen mir ihnen leben. Deshalb achte darauf, dass diese Stimmen mehr freundlich als feindlich zu dir sind. Und sind sie feindlich, dann switche so schnell du kannst zurück ins Licht.


Und was sagen deine Stimmen so? Schreib mir gern in die Kommentare.

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