In dieser Folge dreht sich alles um das Konzept der Mini Sessions. Welche Strategie bei mir dahinter steckt und wie so eine Mini Session bei mir abläuft, worauf ich achte und wie ich es schaffe das der Ablauf reibungslos gelingt, erfährst du in der aktuellen Folge.

So etwas wie Mini-Sessions, zum Beispiel Weihnachts-Mini-Sessions oder für Ostern oder etwas anderes kann sich für dich durchaus Lohnen.
Ich selbst habe zwei Kinder, die Nachmittags betreut werden müssen. Das heißt mein Arbeitstag endet meistens gegen 15.00 Uhr. Auch das Wochenende ist bei mir eher keine Arbeitszeit, klar mache ich Ausnahmen aber ich versuche mir das Wochenende freizuhalten.
Dadurch ist es für mich häufig schwierig, Termine mit meinen Kunden zu machen. Vor allem mit Kunden, die nicht mehr im Mutter- oder Vaterschutz sind, und selbst feste Arbeitszeiten haben, ist es nicht so einfach, da diese natürlich gerne nach der Arbeit shooten würden.

Das Mini-Shoot

Hierbei klappt ein Mini-Shoot eigentlich recht gut um für beide Seiten einen Kompromiss zu finden. Diese biete ich am Wochenende an. Somit habe ich für die Familien freie Termine am Wochenende und kann so meine Kunden behalten und weiter betreuen. Diese Zeit, die ich mir für Mini-Shoots nehme, plane ich vorab fest ein und biete sie meinen Kunden so auch direkt an. 

Verliere ich dadurch Kunden für “Normale” Shoots?

Ein Stück weit stimmt das natürlich. Allerdings gäbe es ja ansonsten keinerlei “normale” Shoots nachmittags, die ich meinen Kunden anbieten könnte. Also wenn nicht Mini-Shoot dann quasi kein Shoot. Häufig jedoch, biete ich den Kunden ein Mini-Shoot an und diese nehmen sich dann doch lieber einen Vormittag frei um ein individuelleres Shoot zu machen. Ich verliere also keine Kunden per se, weil es ja keinen Alternativtermin gäbe außer den zu meinen normalen Arbeitszeiten. Mit den Mini-Shoots gibt es aber einen kleinen Kompromiss für Beide, mit dem ich mir meine Kunden und meinen Umsatz sichern kann.

Wie funktionieren Mini-Shoots?

Ich passe die Preise meiner Mini-Sessions an meine normalen Preise an. Dadurch sind sie ein gutes Stück günstiger, allerdings ist mein Zeitaufwand auch geringer. Auch das ganze Drum Herum weniger. Ich plane also einen Tag für Mini-Shoots ein, baue einmal ein Set auf und verwende das für meine Sessions, sodass ich nicht für jeden Kunden ein komplett neues Konzept zusammensetzen muss. An diesem Tag arbeite ich also alle Familien ab und auch die Bildbearbeitung mache ich in einem Rutsch.

Wichtig ist dass der Preis passt

Du musst dir also überlegen, weniger Aufwand, niedrigere Preise. Aber wieviel niedriger? Deine Kunden, die deine normalen Preise kennen, sollten sich über das Angebot freuen und du solltest am Ende einen angemessenen Umsatz dabei rausholen.

Hier musst du gut kalkulieren, geh nicht zu günstig rein. Überleg dir also am Anfang des Jahres, wieviele Mini-Sessions du machen möchtest. Ich mach mir also einen Sonntag frei, meine Familie muss sich dabei um sich selbst kümmern und das kommuniziere ich auch meinen Kunden vorab. Deshalb ist es auch nicht schlimm wenn du deinen Kunden schon Anfang des Jahres sagst, wann du Mini-Shoots machst, denn so können sie sich danach richten und du auch. Viele Kunden, springen bei mir auch im Jahr zwischen Mini-Sessions und Individuellen. Manchmal passt es so, manchmal so. Es passiert auch, dass nach einer Mini-Session ein Kunde nochmal ein Individuelles Shoot machen möchte, einfach um mehr Diversität in den Fotos zu haben.

Kommunikation

Meine Neukunden können sich in einen Newsletter bei mir eintragen. So kommuniziere ich am besten mit meinen Kunden. Anfang des Jahres kündige ich so meine Mini-Shoots an und dann nochmal kurz vor dem jeweiligen Termin, sodass meine Familien sich sowohl lang- als auch kurzfristig entscheiden können, ob sie mitmachen wollen.
Hierbei musst du auf den Datenschutz achten, dass alle deine Kunden als Bcc also verborgene Empfänger, eingetragen sind. 
Achte jedoch darauf, dass du deine Kunden nicht mit deinem Newsletter nervst. Ich zum Beispiel verwende meinen Newsletter fast nur für Mini-Sessions um zu vermeiden, dass jemand sein Abo beenden möchte, weil einfach zu viele Mails von mir im Postfach sind. 
So hältst du auch nach einem Shoot Kontakt zu deinen Kunden und kannst sie im besten Fall über Jahre hinweg betreuen. 

Was für Mini-Shoots?

Du kannst dir super viel überlegen. Mama und Kind in Frühjahr, Ostershoots, Herbstshootings im Laub, Weihnachtshoots. Such dir einfach ein paar Konzepte aus. Im Sommer kannst du auch Outdoor-Shoots anbieten. Vorher kannst du deinen Kunden einen Shootplan schicken, also welche Farbtöne sie anziehen könnten, alles was zusammenpasst, welche Ideen du hast. Und dann klappt das schon.

 

Hast du ganz konkrete Themen die dich aktuell bremsen bzw. bei denen du einfach nicht weiter kommst? Melde ich an zu meiner Quick Mentoring Session und wir schauen gemeinsam welche Optionen du hast und was du direkt umsetzen kannst.

Strategie Session

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